Eine kurze Videopräsentation der Gegend in RealVideo Format (6.26MB)

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Der Ferienort Freiamt im Schwarzwald ist durch seine zentrale Lage ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge durch den Schwarzwald, den Kaiserstuhl, den Bodensee, in die Schweiz oder nach Frankreich (Elsass).

Wir liegen in der :

Europapark

Der Dreiländereck – Süddeutschland/Schweiz/Frankreich – hat viele erlebnisreiche Ausflugsrouten :

Naturschönheiten, historische Städte und Dörfer, geschichstträchtige Sehenswürdigkeiten (Hier Freiburg mit dem Münster und dem "schönsten Turm der Christenheit", wie Reinhold Schneider ihn nannte). Unzählige Freizeitmöglichkeiten und –angebote bieten kurzweiligen Ferienspass, besonders der EUROPAPARK in Rust, keine halbe Auto-Stunde vom Haus entfernt.

100 Kilometer Wanderwege!

Auf Schusters Rappen geht die Entdeckungsreise durch Freiamt über abwechslungsreiche markierte Wander- und Spazierwege, vorbei an blühenden Wiesen, durch schattige Mischwälder und vom Streuobstanbau geprägte Feldfluren.
Die Wanderwege beginnen direkt bei unserem Haus.



 


Nicht weit entfernt : Deutschlands höchste Wasserfälle

Ein stetiges leichtes Rauschen gehört zu Triberg einfach dazu. Immerhin sind es hier Deutschlands höchste Wasserfälle, die nahe bei der Stadt den Berg herunterstürzen. Schäumend und tosend fällt das Wasser der Gutach 163 m hinab. Auf den Wegen entlang der sieben Fallstufen erleben Sie ein grandioses Naturschauspiel. Informieren Sie sich auf anschaulichen Tafeln über Tiere, Pflanzen und Besonderheiten des Wasserfallgebiets und beobachten Sie die Tierwelt, besonders die vielen Eichhörnchen entlang der Wege.

Geschichte

Wer die Karte der heutigen Gemeinde betrachtet – sie entstand 1971 durch den Zusammenschluss von Freiamt und Ottoschwanden –, dem fällt zuerst deren Größe auf. Mit über 5000 ha Land (davon fast die Hälfte Wald) gehört sie flächenmäßig zu den größten in Baden-Württemberg. Die heutige Einwohnerzahl liegt knapp über 4000. Vielfältig ist auch das Relief der Landschaft, Folge der unterschiedlichen Gesteinsformationen, auf denen sie sich aufbaut. Hier nebeneinander große Hochflächen und tief eingeschnittene Täler, dort sich weiter öffnende Täler inmitten von Bergkuppen. Im Osten, wo Haus Pflingsteck liegt, steigt das Gelände zum Massiv des Hünersedel (744m) deutlich an.
Das andere, was beim Blick auf die Karte gleich auffällt, ist die große Zahl von kleinen und kleinsten Siedlungen: Dörfern, Weilern, Zinken und Einzelhöfen (Streusiedelgebiet nennt dies der Geograph), deren Ursprünge vor allem die Rodungstätigkeit war, die wohl vor dem 12. Jahrhundert einsetzte, bis ins 13. anhielt und von Südwest nach Nordost von den Rändern her betrieben worden war. Auch der Name Freiamt weist darauf hin, dass hier ein Gebiet zusammengefasst war, verbunden durch einen gemeinsamen Status. Tatsächlich ist diese Sammelbezeichnung erst während des 15. und 16. Jahrhunderts entstanden (1528 ersterwähnt) und hängt eng mit dem Aufbau der markgräflich badischen Landesherrschaft im Brettenbachtal zusammen, die sich dort aus der Konkurrenz mit anderen lokalen Mächten herausentwickelt hatte. Neben Baden waren dies noch zwei weitere: Das Geschlecht der Herren von Keppenbach – Reste ihrer 1525 von Bauern zerstörten Burg sind erhalten – ist ab 1261 bis um 1460 nachweisbar; es war hauptsächlich im Bereich des nach ihnen benannten Dorfes und im Brettental begütert. Daneben rodete das Kloster Tennenbach, machte urbar und sammelte beachtlichen Besitz durch Kauf und Schenkungen. Es besaß schließlich bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts 30 Lehenhöfe im Freiamt. Obwohl damit den Markgrafen an Grundbesitz weit überlegen, setzten die Badener letztlich doch ihre Herrschaft im gesamten Amt durch. Eine ganze Reihe von Einzelrechten, besonders die hohe und niedere Gerichtsbarkeit und die Schirmherrschaft über die Tennen- und Keppenbacher Freileute (Freie wie Leibeigene) spielte hier eine entscheidende Rolle. Ottoschwanden, 1275 erstmals erwähnt und dem Namen nach die Rodungssiedlung (=Schwand) eines „Oto“, ist auch hochmittelalterliches Ausbaugebiet wie das Freiamt, wurde aber wohl von Kenzingen aus erschlossen. Darauf mag der hier wie dort festzustellende frühe Besitz des elsässischen Klosters Andlau deuten, der in Ottoschwanden 1344 an die Markgrafen von Hachberg gelangte, die die Badener beerbten.
Gleich vier Pfarreien gab es schon im Mittelalter. Sie wurden alle durch die Badener reformiert. Kirchen stehen in Keppenbach (1746), Brettental (um 1720) und Reichenbach (18. Jh.), in Ottoschwanden (Turm 13. Jh., Schiff 1737) und in Mussbach (1899).